Wolfgang Hainzl und das Buch der Österreichischen Luftstreitkräfte

Beim 19.Fliegerstammtisch am 1.März 2017 in HÖRSCHING/Oberösterreich präsentierte der Autor Wolfgang Hainzl sein Buch:

„Die Luftstreitkräfte Österreichs 1955 bis heute“

 

Dieses Buch ist bereits schon in der 3.Auflage am Markt und ist wohl die Lektüre rund um die Österreichischen Luftstreitkräfte in der 2.Republik.

 

 

Die Entstehung der Fliegerkräfte des Bundesheeres ab 1955, die Aufbauarbeit der Bodenorganisation, der Fliegerabwehr und der fliegenden Verbände bis zur Jahrtausendwende. Umfangreicher Datenteil mit Zeichnungen, Fotos u.v.a.

Die Luftstreitkräfte vor dem Eurofighter
„… Ein Bundesheer ohne Luftstreitkräfte wäre ein Haus ohne Dach. Darauf hinzuweisen, erscheint nicht überflussig, denn man hört nicht selten die Meinung, Österreich bräuchte nur eine gutausgerüstete kleine Armee für den vielberufenen Grenzschutz und zur Hilfeleistung bei Elementarkatastrophen. Luftstreitkräfte dagegen seien ein Luxus; im etwaigen Kriegsfall werde uns schon bald irgend jemand zu Lande und in der Luft zu Hilfe eilen …“. Diese hochaktuellen Zeilen, die einer kritischen Analyse der derzeit (wieder einmal) stattfindenden politischen Diskussion der Westentaschen-Strategen rund um den Eurofighter entnommen sein könnten, wurden hingegen einem Artikel von W. Munin im „Austroflug“, Ausgabe November 1955, entnommen und vom Buchautor Wolfgang Hainzl in seinem hervorragend gestalteten und dokumentierten Standardwerk über die österr. Fliegertruppe der 2. Republik in das Vorwort gestellt.
Wolfgang Hainzl, Beamter bei der oberösterreichischen Landesregierung, seit vielen Jahren Experte zum Thema Mititärluftfahrt und lntimkenner der Glanzleistungen sowie der hohen Kunst der Improvisation aber auch der eifersüchtigen Querelen innerhalb der österreichischen Luftstreitkräfte, ist in diesem Bildband der Frage nachgegangen, weshalb die Flieger – entgegen aller Lippenbekenntnisse der Verantwortlichen – immer als das „Stiefkind der Landesverteidigung“ behandelt wurden, wie es der ehemalige Befehlshaber der Luftstreitkräfte, General Lube, einmal formuliert hatte.
Der Autor ist diesbezüglich nicht wirklich fündig geworden, denn dann hätte er nicht den Aufbau und die Organisation der Fliegerkräfte, die Bodenorganisation und die Fliegertechnik, die Luftraumüberwachung und die fliegenden Verbände studieren und detailreich präsentieren dürfen, sondern gemeinsam mit Prof. Erwin Ringel den Abgründen der „Österreichische Seele“ nachspüren müssen: Alles zum Nulltarif, alles ohne eigene Verantwortung und das alles zusammen ohne eigene Überzeugung.
(Mag. Georg Reichlin-Meldegg, in: Paneuropa Österreich, Nr. 6/2006)

 

Text: GFL & Weishaupt Verlag

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