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DIE ÖSTERREICHISCHEN
LUFTSTREIKRÄFTE

Die Luftstreitkräfte sorgen für den Schutz des österreichischen Luftraumes und unterstützen die Bodentruppen durch Transporte und Aufklärungsflüge. Für diese und viele weitere Aufgaben stehen den Fliegerkräften verschiedenste Flugzeug- und Hubschraubertypen aber auch ortsfeste Radaranlagen und Fliegerabwehrsysteme zur Verfügung.

….Ein Bundesheer ohne Luftstreitkräfte wäre ein Haus ohne Dach. Darauf hinzuweisen erscheint nicht überflüssig, denn man hört nicht selten die Meinung, Österreich bräuchte eigentlich nur eine gut ausgerüstete kleine Armee für den vielberufenen Grenzschutz und zur Hilfeleistung bei Elementarkatastrophen, Luftstreitkräfte dagegen seien ein Luxus; im etwaigen Krisenfall werde uns schon jemand zu Lande und in der Luft zu Hilfe kommen…

Molin im „Austroflug“, Ausgabe November 1955.

DOKUMENTATIONS-ZENTRUM
ÖSTERREICHISCHE LUFTSTREITKRÄFTE

Die österreichischen Luftstreitkräfte gibt es seit dem Jahr 1927. Damals wurde das Fliegerkorps aufgebaut und anschließend zu den Luftstreitkräften weiter ausgebaut. Während der 1.Republik Österreichs wurden die Luftstreitkräfte zunehmend größer. Zudem wurde als einheitliches Zeichen das auch heute noch verwendete Hoheitszeichen 1936 eingeführt. Im Jahr 1955, nach dem Zweiten Weltkrieg und der Besatzung, wurden die österreichischen Luftstreitkräfte neu gebildet und sind bis heute Bestandteil des Österreichischen Bundesheers. Es zählen etwa 120 Luftfahrzeuge zu den österreichischen Luftstreitkräften.

Heute sind rund 3500 Personen bei den österreichischen Luftstreitkräften beschäftigt. Diese sind vorwiegend in den Verbänden des Kommandos Luftstreitkräfte, sowie dem untergeordneten Kommando Luftraumüberwachung und Kommando Luftunterstützung verteilt.

Luftfahrzeuge der österreichischen Luftstreitkräfte

  • 15: Eurofighter Typhoon T1
  • 3: Lockheed C-130K Hercules
  • 8: Pilatus PC-6 Turbo Porter
  • 12: Pilatus PC-7 Turbo Trainer
  • 4: Diamond DA40 NG
  • 12: Sikorsky S-70A-42 Black Hawk
  • 23: Agusta-Bell AB212
  • 10: Bell OH-58A Kiowa
  • 16: Alouette III

Die Geschichte der Militärluftfahrt Österreichs

Durch das Geschäftsstück Zl.: 509.959-III/L/55 wurden die Österreichischen Luftstreitkräfte der 2. Republik Österreichs am 9.Dezember 1955 um 10:01 Uhr aktiv. Eine von der Sojwetunion geschenkten Yakolev Yak-18 (Kennung 3A-AA) erhob sich in die Luft; dies war die Geburt der heutigen Luftstreitkräfte.

Die Gliederung der Militärluftfahrt

Die österreichischen Luftstreitkräfte sind eingeteilt in das Kommando Luftstreitkräfte. Das Kommando Luftstreitkräfte gliedert sich das eigene Kommando inklusive der Funktionen und eigenem Stab, Materialstab Luft, Radarbataillon, nachgeordnet dem Kommando Luftraumüberwachung, Kommando Luftunterstützung und die Flieger- Fliegerabwehrtruppenschule.

Standorte der österreichischen Luftstreitkräfte

Das Österreichische Bundesheer betreibt vier Fliegerhorste, einen Militärflugplatz, zwei Hubschrauberstützpunkte und eine Flugplatzstützpunkt. Das militärische Luftraumüberwachungssystem „Goldhaube“ hat Radaranlagen am Kolomannsberg, Steinmandl und am großem Speikkogel. Diese Daten werden in der Einsatzzentrale Basisraum weiter verarbeitet.

Kunstflugteams

In der zweiten Republik Österreich gab es viele Kunstflugvorführungen im Solo als auch im Verband. Namhaft waren bisher folgende Gruppen:

Abstürze bei den österreichischen Luftstreitkräften

In der zweiten Republik Österreich stürzten 18 Luftfahrzeuge ab, davon verliefen einige relativ klimpflich; bei anderen kamen leider Personen ums Leben.

 
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